wie so oft, viel zu spät

aber doch, habe ich einen echten richtigen digitalen tonträger erstanden, so mit haptik und gegenständliche repräsentanz in der wirklichen welt, ohne download und ströming, und zwar der herren SEILER und auch SPEER.

habe diese “ham kummst” sache gefühlt so gegen zwo jahre nach ihrer erstmaligen veröffentlichung gehört, und irgendwie auf eine – jo sogmas hoit – animalische art und weise für gut be- und ja, warum nicht, auch empfunden.
das ist auf eine art speziell, die ich noch nicht ganz in worte fassen, und schon goar ned schreiben kann.
das ist auf gute art ambros, und auch irgendwie unbefangen, und und und … ich weiss es ja bitteschön auch nicht.

natürrrrlich hab ich auch einen jutubanschluss daheim und die sache mit der utz utz version recherchiert, und ja, was soll ich sagen. das orischinal ist gut genug. das utz utz macht die sache zwar nicht gaaanz kaputt, aber auch nicht sehr viel besser.

wäre ich jemals auf einer almhütte gewesen, trunken von speckbrot und satt vom zirbenschnapps, erschöpft in den knochen vom bogerlfahren auf pulvrigen pisten, hätte ich das schon auch gedurft, irgendwie.

aber andrerseits: muss nicht. echt nicht.

jetzt sitze ich hier, hörend diese anachronistische silberscheibe im compjutor drin, weil leida da tsedeespüla grod a schaas is, und geniesse stück für stück und will den herren SEILER und SPEER bitteschön hiermit meine allergrösste bewunderung und anerkennung zukommen lassen. ihr lests des zwoa jez vamutlich ned, aber ihr seiz wirklich ned unaungenehm!

wenns ein voiksfest gäbä, wo die spülatn, i gangat hin!

lieben und laiken

jetzt sagt der krankl hans auch schon “ich liebe es”
wann hat das eigentlich mit dem “es lieben” angefangen?
ist das eine halsgebrochene übersetzung von “like”en?
a so a bleedsinn heast, kamma ned mal wieder irgendwas “normal mögen” auch?
taugt mir nicht.